Ein paar Worte über Wutbürger

Am vergangenen Samstag fand unter dem Motto „Wir sind sehr wütend“ eine Demonstration des Krisenbündnisses Marburg statt. Begleitet von einem Großaufgebot der Polizei zogen etwa 250 Personen (1) durch Marburg und brachten ihren Unmut über die herrschenden Zustände zum Ausdruck.

Über die Demonstration selbst brauchen wir hier nicht zu berichten: Sie fand ein weites Echo und wurde in einer Vielzahl von Medienberichten ausreichend behandelt. Vielmehr wollen wir hier wiedereinmal auf die zersetzerischen Tendenzen und die Spalterei innerhalb der Linken Szene hinweisen.

Ihr seid peinliche Wutbürger!

Mit diesem Vorwurf auf der Facebook-Seite zur Demonstration, vorgebracht von einem Vertreter der antideutschen Szene, begann eine längere Diskussion über den Sinn und Unsinn dieser Demonstration.

Als objektiver Betrachter stellt man sich als erstes natürlich die Frage, wieso „Wutbürger“ zu sein peinlich sein soll(te). Ein Wutbürger ist, wie jeder im Duden nachschlagen kann, jemand der öffentlich sehr heftig protestiert und demonstriert. Warum demonstrieren und protestieren schlecht bzw. peinlich ist, dafür wird die Erklärung gleich mitgeliefert:

Wer denkt, ist in aller Kritik nicht wütend: Denken hat die Wut sublimiert. -Adorno

Wenn wir das jetzt zusammensetzen und den Umkehrschluss ziehen, ergibt sich folgende Aussage: Wer (heftig) demonstriert bzw. wütend ist, hat nicht vernünftig nachgedacht. Das diese Aussage Müll ist, ist offensichtlich: Man kann auch nachdenken, über das Ergebnis sehr wütend sein und dann dafür demonstrieren. Jedem Demonstranten abzusprechen, vorher gründlich über sein Anliegen nachgedacht zu haben, ist an sich schon eine Frechheit. Wir wollen uns aber fragen: Wieso verschwendet die Antideutsche Szene ihre Zeit damit, auf facebook unter dem Aufruf zu einer Provinzdemo herumzuragen? Und vor allem: Was liegt ihnen daran, eine andere (linke) Demonstration niederzumachen, anstatt sich mit in jeder Beziehung wichtigeren Problemen zu befassen oder sich am Ende gar konstruktiv zu beteiligen?

Die Antwort auf diese Frage liegt tief in der Beschaffenheit der Antideutschen Szene. In Marburg, mehr noch als irgendwo sonst, gefällt man sich als Antideutscher in der Opferrolle: Man weint gerne exzessiv herum wie schlimm einen die Marburger Szene mobbt, man erklärt gerne allen Anderen die Welt (mit Adorno Zitaten) und man tut gerne so, als habe man persönlich die Weisheit mit Löffeln gefressen und müsse sie dem Rest der Welt bröckchenweise einflößen. In guter Adorno-Manier hält man sich für kompromisslos Überlegen, verbarrikadiert sich im Elfenbeintürmchen und pinkelt von da oben ausnahmslos allen Anderen auf den Kopf.

Das bislang ist schade. Traurig wird es, wenn man bedenkt, dass sich diese Elfenbein-Antideutschen selber als politisch „links“ bezeichnen, und zwar aus 3 Gründen:

a) endeckt man inhaltlich nichts Linkes an antideutscher Theorie. Linkssein bedeutet in letzter Konsequenz, eine herrschaftsfreie Ordnung anzustreben und die Bedingungen für eine Gesellschaft der Freien und Gleichen zu errichten. Ob dies nun innerhalb der bürgerlichen Gesellschaftsordnung von SozialdemokratInnen oder demokratischen SozialistInnen angestrebt wird, eine neue Gesellschaftsordnung errichtet werden soll wie es KommunistInnen möchten oder nur punktuell Verbesserungen erkämpft werden sollen (FeministInnen, Grüne etc.) – all das ist erstmal egal, die Grundtendenz geht in die gleiche Richtung. Was von alledem ist in antideutscher Rhetorik herauszulesen? Ihnen geht es allein um das Standing der Nation Israel – was erstmal auch nichts Schlechtes ist, in so verabsolutierter Form wie bei Antideutschen verschwimmt dann aber die Grenze zwischen politischer Vernunft (Recht der Juden auf einen eigenen Staat) und ethnischen Rassismus (jede Maßnahme Israels ist gerechtfertigt, um ihre Herrschaft gegenüber den arabischen Palästinensern zu verteidigen). Vielleicht geht es ihnen auch noch in guter antideutscher Tradition um die reale Zerstörung der deutschen Nation, die Verwirklichung des Morgenthau-Plans (2). Das wird dann mit dem in der deutschen Volksseele angeblich  tief verwurzelten Antisemitismus begründet – eine Denkweise, die wieder dem Rassismus gleicht.

b) besteht ihre Theorie der Form nach, gelinde gesagt, stets aus intellektueller Onaniererei. Ihre Texte können nur von Insider der politisch-studentischen Szene verstanden werden . Das gleicht sie zwar wieder mit ihrem Messias Adorno, macht es aber nicht besser, wenn man bedenkt, dass Adorno wohl mit Absicht so geschrieben hat, dass möglichst nur ein kleiner Kreis der Bevölkerung ihn verstehen konnte. (Was im Übrigen auch vollkommen nachvollziehbar ist, wenn man bedenkt, dass seine auf einen Satz runtergebrochene Botschaft der Dialektik der Aufklärung ist: „Ich bin superklug, das Volk aber ist dumm.“). Diese Kritik ist natürlich nur insofern traurig, dass sich diese vom einfachen Volk derart entfremdeten Pseudointellektuellen „links“ nennen. Prinzipiell ist ihre verdrehte Schreibweise super, denn so bleibt der entscheidende Hauptteil der Bevölkerung von ihren reaktionärenThesen verschont.

c) haben es diese Antideutschen, zumindest in der studentisch-linken Szene, geschafft, den jahrzehntelangen antiimperialistischen Konsens in der politischen Linken zu brechen. Das ist auch das eigentlich Traurige, denn ihr Bestreben ist es, die deutsche Linke von ihren eigentlichen GegnerInnen – das ökonomisch herrschende Großkapital und ihre Vertreter und Meinungsmacher in Politik, Medien und Armee – abzulenken. Zu bekämpfen ist nunmehr irgendein abstrakter struktureller Antisemitismus in einem noch abstrakteren deutschen Volkskörper. Statt Klassenkampf also „Wertkritik“, statt soziale und demokratische Interessensvertetung die Renaissance völkischen Denkens, statt die Verteidigung der eigenen linken Vergangenheit mit all ihren Kämpfen, Erfolgen und Niederlagen dessen Diffamierung als „strukturell antisemitisch“. Die Konsequenz: Das Großkapital hat es endlich geschafft, die deutsche Linke zu entzweien, den antiimperialistischen und antifaschistischen Grundkonsens aufzubrechen, die Massen über das Verhältnis zu ihren Herrschern zu verwirren.

Besonders b) hat dazu geführt, dass die Antideutsche Szene, sowohl in Marburg als auch in Restdeutschland, weitgehend isoliert dasteht und als Haufen großkotziger Theoretiker von niemandem mehr ernst genommen wird. Anstatt aber zu versuchen, diesen Zustand zu verändern, die eigenen Anliegen schon bei der Planung der Demonstration einzubringen und wie alle anderen Organisationen im Krisenbündnis zusammen zu arbeiten, holt man sich eine flauschige Decke und macht es sich in der Opferecke gemütlich. Es ist ja auch viel einfacher, allen Anderen ihre Fehler vorzuhalten, anstatt sich selber zu beteiligen. Es ist viel einfacher, alle anderen Antisemitismus (bzw. wenn das zu abwegig ist: „strukturellen Antisemitismus“) vorzuwerfen, anstatt selber irgendetwas auf die Beine zu stellen. Man hat selber 0 Mobilisierungspotential, man ist selber am dogmatischsten und man ist selber am Wenigsten bereit den kleinsten Kompromiss einzugehen. Tja, da wirft man lieber Allen die versuchen die Welt zu verändern vor, peinliche Wutbürger zu sein, anstatt das eigene Versagen einzugestehen.

Schade und traurig.

Einzelnachweise

(1) http://www.op-marburg.de/Lokales/Marburg/Demonstration-endet-mit-vier-Festnahmen

(2) http://de.wikipedia.org/wiki/Morgenthau-Plan

Patriotismus und Nationalismus: Der kleine, aber feine Unterschied

Egal ob es sich um erklärte Antideutsche, antinationale Antifaschisten oder einfach nur den 0-8-15 möchtegern-intellektuellen Linken handelt: Kaum, dass man nicht ausnahmslos auf Deutschland herum hackt, wird man unter Linken für gewöhnlich von allen Seiten misstrauisch angeguckt. Äußert man dann noch etwas wie beispielsweise „Ich bin stolz Deutscher zu sein“, da werden im linken Spektrum die schlimmsten Nazi-Alpträume wahr und jegliche sachliche Diskussion ist völlig dahin. Läuft man während einer Fussball-EM mit den Farben seines Nationalstaates herum, wird man schnell zum Nationalchauvinisten abgestempelt und man läuft Gefahr, dass einem seine schwarz-rot-goldenen Autowimpel unsacht abgerissen und zerstört werden.

Deutschland zu lieben, sich mit dem Land seiner Ahnen zu identifizieren, seine Errungenschaften in Kultur und Künsten (Goethe, Schiller, Beethoven, Gutenberg, Luther) zu würdigen, den positiven Aspekten seiner Geschichte (Bauernkriege, Befreiungskriege, Märzrevolution, Widerstand gegen den Faschismus) zu gedenken, das grenzt für viele an Frevel. Viel lieber wäre es der antipatriotischen Linken, wenn Deutschland einfach „die Fresse halten würde“.

aufkleber
Antifa-Aufkleber in den geisteswissenschaftlichen Fakultät (15.1.2013)

Grundlage dieser Einstellung ist, dass viele Linke heutzutage keine Unterscheidung mehr zwischen Patriotismus und Nationalismus treffen. Diese fatale, fast schon anmaßend überhebliche Gleichsetzung von zwei völlig unterschiedlichen Begriffen zugunsten eines selbst zusammengeschusterten, absolut weltfremden Weltbildes zeugt von der Sturheit der meisten Linken Ideologien und ihrer kategorischen Weigerung sich mit Gefühlen auseinander zu setzen, die sich nicht in ihr Menschenbild einfügen lassen.

Ein unumstößliches Faktum ist: Nationalismus ist eine verachtenswürdige, auf allen Fronten zu bekämpfende Idee, welche die Herabwürdigung aller anderen Nationen zugunsten der eigenen propagiert und ist nichts als ein Werkzeug des Imperialismus und der Kriegstreiberei. Soweit besteht Konsens in der Deutschland-Frage.

Der Punkt ist aber: Patriotismus hat damit absolut nichts zu tun. Patriotismus bezeichnet lediglich die Verbundenheit mit einigen (nicht zwangsläufig allen!) Aspekten der eigenen Nation. Es bedeutet weder eine unkritische Betrachtung der eigenen Nation, noch eine Herabwürdigung irgendeiner anderen Nation. Es ist eine hochgradig subjektive Empfindung, deren genaue Inhalte persönlicher Natur sind und, ich wiederhole mich, beinhaltet keinerlei Wertung irgendeiner anderen Nation gegenüber.

Patriotismus per se zu Verurteilen und mit Nationalismus gleichzusetzen, wie es der obige Sticker impliziert, ist nichts anderes als ein verabscheuungswürdiger Eingriff in die Persönlichkeitsrechte. Ähnlich wie im Faschismus fälschlicherweise die Begriffe „Ehre“ und „Treue“ gleichgesetzt wurden, wird hier eiskalt berechnend versucht, Sprache zu korrumpieren, um das eigene Weltbild gesellschaftlich zu festigen und seine eigene fehlende Diskursbereitschaft zu legitimieren.

„Patriotismus ist Liebe zu den Seinen; Nationalismus ist Hass auf die anderen.“ (1)

Es bleibt festzuhalten: Patrioten sind keine Nazis. Und wer etwas anderes behauptet, der hat nicht nur zum einen wichtige Werte der Demokratie nicht verstanden, sondern hängt zum anderen genauso dogmatisch einer offensichtlich falschen Idee an, wie die Menschen die er zu bekämpfen vorgibt. Noch viel schlimmer ist aber: Wer das Fühlen und Denken der „einfachen“ werktätigen  Menschen in Deutschland so wenig begreift und in Misskredit bringt, der braucht sich nicht wundern, wenn seine abgehobenen und arroganten Politkkonzepte die Massen nicht ergreifen. Der antinationale Student kann dann weiter seine Adorno- und Gegenstandpunktschriften lesen, wird aus seinem Elfenbeinturm aber nicht herauskommen können.

Dem in der Schicht der eigentlich fortschrittlich gesinnten Intelligenz (Studenten, Beamte, Akademiker) weit verbreiteten linke Antipatriotismus gilt es mal wieder die marxistische Vernunft entgegenzusetzen.

Marx und Engels schreiben im „Manifest der Kommunistischen Partei“: „Die Arbeiter haben kein Vaterland”. Dies ist auch eins der häufigsten Argumente der linken Antipatrioten. Sie geben damit aber auch gleich preis, dass sie Marx entweder nur aus Zitatbüchern kennen oder nicht verstanden haben. Dort heisst es nämlich auch: “Den Kommunisten ist ferner vorgeworfen worden, sie wollten das Vaterland, die Nationalität abschaffen.” Und der Absatz endet mit der Erklärung: “Indem das Proletariat zunächst sich die politische Herrschaft erobern, sich zur nationalen Klasse erheben, sich selbst als Nation konstituieren muss, ist es selbst noch national, wenn auch keineswegs im Sinne der Bourgeoisie.” (2)

Auf einmal ist die Arbeiterklasse also nicht nur national, sondern konstituiert sich selbst als Nation. „Die Arbeiter haben kein Vaterland“ macht jetzt nur Sinn, wenn man die Marx´sche Dialektik begreift: Solange wir in einem bürgerlichen Staat leben, in der die kapitalistische Ökonomie herrscht, haben die Arbeiter kein Vaterland – denn Deutschland, auch die heutige Bundesrepublik Deutschland, ist nicht der Staat der deutschen Arbeiter, sondern der deutschen Bourgeoisie. Jeder Staat ist ein Klassenstaat. Wird der Sozialismus erkämpft, herrscht die Arbeiterklasse; und somit wird eine sozialistische Bundesrepublik Deutschland zum Vaterland der Arbeiter und seiner verbündeten Klassen und Schichten werden. Erst wenn das passiert ist und sich der Sozialismus global durchgesetzt hat, werden Wege geöffnet, Klassengegensätze erstmals in der Menschheitsgeschichte zu beseitigen und die Trennung in verschiedenen Nationen aufzuheben – aber das geht zu tief in die marxistische Theorie.

Patriotismus, also die Liebe zum eigenem Land, lässt sich wunderbar mit internationalistischem Denken verbinden, solange die Liebe zum eigenen Land nicht in Hass auf andere Länder (Nationalismus) umschlägt. Als Sozialisten sind wir uns bewusst, dass der Kampf gegen die herrschenden Klassen in Deutschland genauso geführt werden muss wie in Frankreich, Kolumbien, Südafrika und Japan auch. Die Arbeiter jeder Nation haben das gleiche Ziel und sind durch ihre Klassenzugehöigkeit miteinander verbunden: Sozialistischer Patriotismus und proletarischer Internationalismus bilden also eine Einheit. Jeder Kampf in Deutschland gegen Krupp, Ackermann, die Albrecht-Brüder etc. ist zugleich eine Hilfe für die unterdrückten Klassen in anderen kapitalistischen Staaten:

„Es gibt nur einen wirklichen Internationalismus: die hingebungsvolle Arbeit an der Entwicklung der revolutionären Bewegung und des revolutionären Kampfes im eigenen Lande, die Unterstützung (durch Propaganda, durch moralische und materielle Hilfe) eben eines solchen Kampfes, eben einer solchen Linie und nur einer solchen allein in ausnahmslos allen Ländern.” (3)

So ist es auch kein Zufall, dass lateinamerikanischen Revolutionäre unter der Losung “Vaterland oder Tod” in den Kampf ziehen, sei es in Kuba, Chile, Nicaragua oder Venezuela – und gleichzeitig ist es kein Zufall, dass gerade in diesen Ländern höchster Wert auf internationale Solidarität gelegt wird (welche im ALBA-Bündnis (4) bereits institutionalisiert wurde).

People wave a Cuban flag during a military parade for the 50th anniversaries of the U.S.-backed Bay of Pigs invasion and the declaration of Cuban socialism in Havana

Wer sein Land nicht liebt, wird es niemals verändern können. Deutschland, das ist in erster Linie das Land der Arbeiter, der arbeitenden und lernenden Jugend, der werktätigen Mittelschichten. Deutschland, das ist nicht nur Bismarck, Ebert und Hitler, sondern auch Thomas Müntzer, Karl Marx und Rosa Luxemburg. Deutschland gehört nicht den Rechten und Faschisten. Die Faschisten haben dieses Land in die Katastrophe geführt. Sie stürzten das deutsche Volk in Terror, Massen- und Völkermord, Zerstörung sämtlicher großer Städte, millionfacher Tod. Die Ultrarechten standen nie für Heimat, Nation oder Sicherheit – im Gegenteil: Sie waren stets deren Totengräber! Wir dürfen dieses Land weder den Faschisten noch der herrschenden Minderheit der Kapitalisten und ihrer Handlanger überlassen. Deutschland gehört uns, und erst ein antifaschistisch-demokratisches Deutschland wird das Vaterland sein, dass für alle seine Bürger da ist.

“Wir bekämpfen den Patriotismus nicht an und für sich, sondern nur insofern, als dieser ein Hetzmittel gegen fremde Nationalitäten dient, als er dazu benutzt wird, den Chauvinismus, den Nationalitätenhass und die Nationaleitelkeit großzuziehen, um mit Hilfe dieser Eigenschaften beliebige Kriege entzünden zu können … Der Patriotismus, der in der Liebe zum Land besteht, in dem man geboren, in dessen Sitte und Sprache man erzogen ist, das mit einem Wort den Boden bildet, in dem unser Sein wurzelt und sich entfaltet, dieser Patriotismus wird von der Sozialdemokratie (heute: Kommunismus, die Autoren) nicht nur nicht verworfen, er wird dadurch tagtäglich von ihr in höchstem Maße dadurch geübt, dass sie das System, das auf diesem Boden herrscht, mit aller Kraft bekämpft und jedem, der diesen Boden verlassen will, zuruft: ‘Hic Rhodus, hic salta – bleibe hier und kämpfe mit, hier ist der Boden, auf dem wir die neue Zeit, die neue Welt zu erkämpfen und zu schaffen haben’.” (5)

Einzelnachweise

1: Le patriotisme, c’est l’amour des siens. Le nationalisme, c’est la haine des autres.“ Romain Gary, Éducation européenne, Roman, Paris 1945.

2: Karl Marx, Friedrich Engels: Manifest der Kommunistischen Partei, In: Karl Marx und Friedrich Engels. Ausgewählte Schriften in zwei Bänden, Band 1, Berlin 1974, S.43.

3: Lenin, W. I.: Über die Aufgaben des Proletariats in unserer Revolution. LW 24, S. 60.

4: http://de.wikipedia.org/wiki/Bolivarianische_Allianz_f%C3%BCr_Amerika

5: zitiert nach: Engelberg, Ernst: Die Nation und die Linke – historische Anmerkungen. In: Neues Deutschland, 25/26.11.2000, S. 21.